Gemeinsamer Gruppenabend von Angehörigen und Spielsüchtigen zum Thema Vertrauen

Warum ist Vertrauen für uns als soziale Wesen so wichtig? Wie kann verlorenes Vertrauen wieder hergestellt werden – und was ist Vertrauen eigentlich? Diese und andere Fragen beantwortete Katja Sobotta, psychologische Psychotherapeutin im Team der Bremer Fachstelle Glücksspielsucht, aus ihrer Sicht als Fachfrau beim gemeinsamen Abend der beiden Selbsthilfegruppen des Vereins Gemeinsam gegen Glücksspielsucht e.V. am Montag, 11. November 2013, im Gemeindehaus der Evangelisch-reformierten Gemeinde Bremen-Blumenthal.

Die Teilnehmerrunde setzte sich zusammen aus Mitgliedern der Selbsthilfegruppe für Angehörige von Spielsüchtigen, die sich alle zwei Wochen mittwochs trifft, und der Selbsthilfegruppe für Spielsüchtige, deren Gruppenabend donnerstags von 19 bis 21 Uhr stattfindet.

Kai Sender, Katja Sobotta und Thomas Bulmahn (von links)
Kai Sender, Katja Sobotta und Thomas Bulmahn (von links)

Der Abend begann mit der in Selbsthilfegruppen üblichen Vorstellungsrunde, bevor eine typische Situation von Spielsüchtigen und Angehörigen als Beispiel für verlorenes Vertrauen vorgelesen wurde. Katja Sobotta hielt ein Referat über Vertrauen aus fachlicher Sicht. Sobotta berichtete dabei auch aus ihrer beruflichen Praxis im Umgang mit Glückspielsüchtigen. Eine intensive Diskussion bestimmte die zweite Stunde des gemeinsamen Gruppenabends. In der abschließenden Befindlichkeitsrunde, in der jeder Teilnehmer von seinen persönlichen Gefühlen erzählte, wurde einhellig der Wunsch nach mehr gemeinsamen Abenden im kommenden Jahr geäußert.