Glücksspielsucht wird neu klassifiziert

Glücksspielsucht wird neu eingestuft
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Laut dem in den USA geltendem Klassifikationssystem für psychische Erkrankungen DSM-IV (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, vierte Version) ist pathologisches Spielen keine Sucht, sondern wird als Impulskontrollstörung eingestuft, also als eine impulsive und nicht kontrollierbare Verhaltensweise, welche den Betroffenen und seine Umwelt schädigt.

Die American Psychiatric Association (APA) arbeitet zur Zeit an einer Neufassung des Handbuchs für Diagnosen DSM. In der nächsten Version soll das pathologische Spielen als stoffungebundene Sucht aufgenommen werden. Damit wird neuerer Forschung Rechnung getragen. Die Gemeinsamkeiten des pathologischen Glücksspiels mit stoffgebundenen Süchten im klinischen Ausdruck, Ätiologie (Ursachen der Krankheit), Komorbidität (Begleiterkrankung) und anderen Erscheinungen in der neueren Literatur sind nach Meinung der APA Grund genug für eine Neueinstufung. Das neue DSM wird ab Mai des nächsten Jahres gelten.

Hier ein interessanter Artikel aus FAZ dazu.

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